Gehaltsverhandlung nach einer Phase der Arbeitslosigkeit
Wer nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit in einen neuen Job wechselt, fragt sich: Kann ich trotzdem gut verhandeln? Die Antwort ist ja – aber es braucht die richtige Strategie. Hier findest du praxisnahe Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung.
Marktwert kennen – Basis für jede Verhandlung
Bevor du in eine Verhandlung gehst, musst du deinen Marktwert kennen:
- Nutze Portale wie Gehalt.de, Stepstone, LinkedIn Salary Insights für Vergleichswerte in deiner Branche.
- Berücksichtige Erfahrung, Region, Unternehmensgröße und Branche.
- Definiere eine Wunschvorstellung und eine Untergrenze – und bleib dabei.
Die Lücke im Lebenslauf als Stärke nutzen
Statt die Arbeitslosigkeit defensiv zu begegnen, kannst du sie aktiv positiv einsetzen:
- „Ich habe die Zeit bewusst genutzt, um meine Kenntnisse in [Bereich] zu vertiefen."
- „Ich bin sehr selektiv vorgegangen und habe bewusst auf das richtige Angebot gewartet."
- Zeige, dass du die Zeit produktiv genutzt hast – Kurse, Zertifikate, Projekte.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung?
- Niemals beim ersten Kontakt oder Screening-Gespräch
- Idealerweise wenn ein konkretes Jobangebot auf dem Tisch liegt
- Verhandle immer nach dem Angebot des Arbeitgebers – warte ab, was er nennt
Wenn das Angebot zu niedrig ist
- Nicht sofort ablehnen – frage nach Verhandlungsspielraum.
- Nenne eine konkrete Zahl: „Ich hatte an [X Euro brutto] gedacht – ist das realisierbar?"
- Wenn beim Gehalt kein Spielraum ist: über Benefits, Boni oder Entwicklungsmöglichkeiten verhandeln.
Wichtiger Hinweis: Alle Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Karriereberatung. Nutze kostenlose Angebote der Agentur für Arbeit oder eines Karrierecoaches.
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